Tour de France 2016 | 17.07.2016

Tour de France 2016

Atterbiker bei der Tour de France 2016

 

 

 

 

 

 

 

Bereits vor einigen Monaten hat sich die Idee eines Vereinsausfluges zur Tour de France im Kopf von Erwin festgesetzt.
Viele unverbindliche Zusagen machten die Vorplanung dieser Reise zu einer sehr zeitintensiven Herausforderung für Erwin.
Als schließlich tatsächlich nur ein „harter Kern“ von 6 Personen übrig blieb, ließ sich unser Präsi nicht entmutigen und organisierte eine unvergessliche, bis ins Detail perfekt geplante, 4-tägige Reise in die französische Provence.
Martin Weinzinger, Michi Weinzinger, Rudi Kondert, Claus Wechsler, Erwin Mayer und Jan Stöttinger machten sich am Abend des 12. Juli in einem Bus von unserem Sponsor Weilbuchner Reisen auf die 1200Km lange, 14stündige Reise nach Frankreich.
In den frühen Morgenstunden war es endlich soweit und wir durften mit eigenen Augen und ganz ehrfürchtig endlich den Mont Ventoux erblicken.

Unsere Unterkunft war genial. Inmitten von unzähligen, lila schimmernden und duftenden Lavendel Feldern bewohnten wir ein kleines Steinhäuschen in der sehr dünn besiedelten Region von Sault mit direktem Blick auf den Mont Ventoux.
Die nächste Einkehr- und Einkaufmöglichkeit war zirka 15 Km von unserer Unterkunft entfernt. Aus diesem Grund haben wir bereits Zuhause beschlossen, dass wir uns soweit möglich, selbst versorgen werden.
So kam es, dass der erste Tag nach einer intensiven Rad-Erkundungstour mit Grillspezialitäten und reichlich Bier und Wein endete. Danke an Rudi und Martin für die vorzügliche Verköstigung.

Am Mittwoch stand der Höhepunkt unserer Reise auf dem Programm:
Die 12. Etappe der Tour de France mit Bergankunft auf dem Mont Ventoux.
Gleich nach dem Frühstück machten wir uns mit unseren Rädern auf den Weg nacht Bedoin. In Bedoin beginnt der 21 Km und 1600 Hm lange Anstieg auf den Mont Ventoux. Mit rot-weiß-roten Fahnen geschmückt radelten wir gemütlich zum Gipfel des kahlen Riesen und genossen dabei jede Kurbelumdrehung. Es war unglaublich!!! Diese Eindrücke, diese Stimmung, diese Begeisterung für den Radport………… Tausende Menschen aus sämtlichen Nationen belagerten diesen Berg und feierten gemeinsam ein unvergessliches Radsportfest….
Wir Atterbiker hatten an diesem Tag noch ein bisschen mehr zum Feiern. Immerhin war es der Geburtstag von Claus und am Sonntag zuvor überschritt Erwin die 50er Grenze. Standesgemäß wurden ihnen am Mont Ventoux die Geschenke überreicht. Das gepunktete Bergtrikot für Claus und das gelbe Trikot für Erwin. Beide haben ihre Trikots bis zum Ende der Reise souverän verteidigt.
Zur Mittagszeit hatten wir bei der 1 Km Marke einen perfekten Platz für die nächsten Stunden gefunden. Unglaubliche Stimmung, Werbekarawane und diverse Showeinlagen der Fans verkürzten die Zeit bis zum Eintreffen der Radprofis um 17:15 und es war keine einzige Minute langweilig.
Dann kamen die Radprofis der Tour de France. Der Anstieg auf den Ventoux hatte das Feld in mehrere Gruppen zerrissen, was das Rennen für uns Zuschauer sehr interessant machte. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir knapp dran waren, als Chris Froome vom Rad geholt wurde aber wir waren nicht beteiligt :-) .


Die österreichischen Tour Teilnehmer freuten sich über unsere Motivationsrufe vom Straßenrand und ließen uns das mit eindeutigen Gesten erkennen. Besondere Anerkennung schenkte uns Berhard Eisel. Trotz hohem Tempo und Hektik im Fahrerfeld nahm er unsere rot-weiß-roten Fahnen und unsere Anfeuerungsrufe wahr. Er zögerte nicht, griff zu seiner Trinkflasche und warf die Flasche in unsere Richtung. Ein nettes Souvenir – Danke Bernhard!!
Am nächsten Tag war der Tour Zirkus längst weitergezogen und der Mont Ventoux gehörte uns. Ein tolles Erlebnis….Bilder sprechen mehr als Worte:

Am folgenden, leider schon letzten Abend wurden in feuchtfröhlicher Runde die Eindrücke der vergangenen Tage besprochen. Mitten im Gespräch kam Erwin die geniale Idee, dass Alpe d`Huez eigentlich fast auf unserem Heimweg liegt. Gesagt, getan und so bezwangen wir auch noch diesen mythischen Berg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:
Es waren wunderschöne Tage in der Provence mit einer super Truppe, sehr vielen bleibenden Eindrücken und Erlebnissen und …….. Wiederholungspotential……

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